Google verbannt Flash aus AdWords-Network

Google verbannt Adobe Flash aus Adwords-Network

Wie Google am 10. Februar bekanntgegeben hat, wird das Google AdWords-Werbenetzwerk ab dem 30. Juni keine Werbeanzeigen mehr akzeptieren, die in Adobe Flash erstellt wurden. 

Ab 30. Juni verbannt Google Adobe Flash aus dem AdWords-Network!

Sowohl Googles Anzeigen-Netzwerk als auch DoubleClick Digital Marketing sollen zu 100 Prozent auf HTML5 basieren sobald die Änderungen wirksam werden. Inserenten haben ab dem 30. Juni keine Möglichkeit mehr, neue auf Flash basierte Display-Ads hochzuladen. Bestehende Werbeanzeigen in Flash werden erst ab dem 2. Januar 2017 nicht mehr ausgeführt werden können.

Während sich die Änderungen auf alle Werbeanzeigen im Google Netzwerk auswirken, sind Video-Anzeigen die in Flash erstellt wurden bisher noch nicht betroffen.

Um Inserenten den Übergang zu erleichtern, hat Google ein neues Hilfedokument erstellt, das Informationen dazu bietet wie Flash-Anzeigen in HTML5-Anzeigen umgewandelt werden können. HTML5-Anzeigen können eigenständig oder mit Hilfe von bereitgestellten Google-Tools erstellt werden.

Die Meldung kommt nur wenige Tage, nachdem Adobe selbst seine Software Adobe Flash Professional in Adobe Animate umbenannt hat. Die überarbeitete Software orientiert sich stärker an HTML5-Canvas und WebGL.

Apple verzichtet schon seit Jahren auf die Vorinstallation von Flash auf Macs, unter Berufung auf die potenziellen Sicherheitsrisiken. Letzten Herbst ging Apple sogar noch einen Schritt weiter und blockiert seitdem aktiv die Installation alter Flash-Versionen im Safari-Browser. Und natürlich wurde Flash noch nie von Apples iOS-Plattform unterstützt.

Quellen:

appleinsider.com
www.basicthinking.de

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