2001 wurde LautundKlar gegründet. Mitten in der Dotcom-Krise. Also genau zu dem Zeitpunkt, an dem viele dachten: „Internet? Vielleicht doch nur eine Phase.“ War es nicht.
Seitdem durften wir das Web praktisch beim Erwachsenwerden begleiten. Am Anfang waren Websites noch statische HTML-Seiten, Tabellenlayouts waren völlig normal, und wenn irgendwo etwas nicht passte, wurde eben noch eine Tabelle in die Tabelle gebaut. Schön war das nicht immer. Aber es funktionierte. Meistens.
Dann kam CSS und brachte endlich Ordnung in die Sache: Inhalt hier, Gestaltung dort. Ein echter Fortschritt. Zumindest bis man die Seite im Internet Explorer geöffnet hat. Der war für viele Nutzer lange der Standardbrowser, für Entwickler aber regelmäßig ein Charaktertest. Webstandards wurden gerne mal kreativ interpretiert, Layouts brachen auseinander, Abstände machten, was sie wollten, und für vieles brauchte man Sonderlösungen, Tricks und starke Nerven.
Wir haben die ersten CMS-Systeme erlebt, den Aufstieg von Google, Flash-Websites, animierte Intros, Online-Spiele und Websites, die damals futuristisch wirkten würde heute ungefähr so viel Begeisterung auslösen wie ein 404-Fehler. Bereits seit 2006 arbeiten wir mit TYPO3, ca. seit 2008 mit WordPress. Dann kam das iPhone. Und mit ihm die Erkenntnis: Websites müssen nicht nur auf großen Monitoren funktionieren, sondern auch auf kleinen Bildschirmen, unterwegs, mit dem Finger, im Zug, auf dem Sofa und überall dazwischen. Responsive Design war plötzlich nicht mehr „nice to have“, sondern ein „must have“.
Es folgten Web 2.0, Social Media, neue Plattformen und eine völlig neue Art, wie Unternehmen mit Menschen kommunizieren. Seit 2012 begleiten wir Kunden auch mit Google Ads, seit etwa 2014 auch mit Werbung auf Facebook. Digitales Marketing wurde messbarer, schneller, direkter und manchmal auch ein bisschen lauter.
Dann kamen Mobile First, Performance, DSGVO, Cookie-Banner, Corona, Home-Office, digitale Meetings, neue Arbeitsweisen und jetzt KI. Wieder so ein Moment, in dem vieles neu wirkt, manches übertrieben klingt und trotzdem klar ist: Da verändert sich gerade etwas Grundlegendes.
25 Jahre LautundKlar bedeuten für uns: viele neue Technologien, viele Trends, einige Krisen und sehr viel Erfahrung. Wir haben viel ausprobiert, viel gelernt, manches wieder verworfen und immer wieder gemerkt: Nicht alles, was neu ist, ist automatisch gut. Aber neugierig zu bleiben, lohnt sich. Unsere wichtigste Frage ist in all den Jahren geblieben: Was hilft unseren Kunden wirklich weiter?
Danke an alle Kundinnen, Kunden, Partner und Wegbegleiter, die uns auf diesem Weg begleitet haben. Für Vertrauen, Projekte, Ideen, Herausforderungen und manchmal auch für den Satz: „Können Sie da mal kurz draufschauen?“
Wir freuen uns auf die nächsten Jahre. Und ja: bestimmt kommt wieder etwas, das alles verändert. Wir sind bereit.
Wenn Sie ein neues Projekt planen und dafür ein erfahrenes Team an Ihrer Seite wünschen, freuen wir uns darauf, Sie kennenzulernen.